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Der Wirecard-Skandal

Veröffentlicht am 21. Oktober 2026 · Überprüft am 28. Oktober 2026 · 7 Min. Lesezeit

Der Wirecard-Skandal ist der Zusammenbruch des Zahlungsdienstleisters Wirecard aus Aschheim bei München, der 2018 in den DAX aufgestiegen war: Im Juni 2020 räumte der Konzern ein, dass Guthaben von 1,9 Milliarden Euro auf Treuhandkonten „mit überwiegender Wahrscheinlichkeit“ nicht existierten, und meldete am 25. Juni Insolvenz an. Die Staatsanwaltschaft München I wirft dem früheren Vorstandschef Markus Braun und zwei weiteren Managern vor, über Jahre Geschäfte in Asien erfunden zu haben, und beziffert den Schaden auf rund 3 Milliarden Euro. Braun bestreitet das; der Prozess läuft seit Dezember 2022, ein Urteil gibt es noch nicht (Stand Oktober 2026), und es gilt die Unschuldsvermutung.

In 30 Sekunden

  • Wirecard wickelte für Händler Kartenzahlungen ab und galt als deutsches Fintech-Wunder; in der Spitze war das Unternehmen an der Börse laut Handelsblatt mehr als 24 Milliarden Euro wert.
  • Ein großer Teil des Gewinns kam angeblich aus Geschäften mit „Drittpartnern“ in Dubai, auf den Philippinen und in Singapur. Laut Anklage gab es diese Erlöse und die Treuhandguthaben nicht.
  • Jahrelang hatten Journalisten, vor allem der Financial Times, Unstimmigkeiten gemeldet. Die Finanzaufsicht BaFin verbot 2019 Leerverkäufe der Aktie und zeigte Journalisten an; die Bilanzprüfung, die sie in Auftrag gab, dauerte 16 Monate.
  • Der frühere Vorstand Jan Marsalek floh im Juni 2020. Die Aktionäre gehen bei der Insolvenzmasse leer aus, und der Strafprozess in München steht nach fast vier Jahren vor den Plädoyers.

Chronologie

  1. Wire Card wird in München gegründet; 2002 wird Markus Braun Vorstandschef.

  2. Über die frühere InfoGenie kommt Wirecard an die Börse; 2006 folgt die Aufnahme in den TecDAX.

  3. Die Financial Times weist in ihrer Serie „House of Wirecard“ auf Unstimmigkeiten in der Bilanz hin.

  4. Wirecard steigt in den DAX auf.

  5. Nach FT-Berichten über Vorgänge in Singapur verbietet die BaFin für zwei Monate neue Leerverkaufspositionen in Wirecard-Aktien; im April erstattet sie Strafanzeige, unter anderem gegen FT-Journalisten.

  6. Eine Sonderprüfung von KPMG kann das Geschäft mit Drittpartnern weder bestätigen noch widerlegen.

  7. EY verweigert das Testat: Für 1,9 Milliarden Euro auf Treuhandkonten fehlen ausreichende Nachweise. Am nächsten Tag tritt Braun zurück.

  8. Wirecard teilt mit, die Guthaben existierten „mit überwiegender Wahrscheinlichkeit“ nicht. Vorstand Jan Marsalek wird entlassen und flieht.

  9. Insolvenzantrag. Im August scheidet Wirecard aus dem DAX aus.

  10. Braun wird erneut festgenommen und kommt in Untersuchungshaft.

  11. Der Bundestag setzt einen Untersuchungsausschuss ein; im Januar 2021 treten BaFin-Präsident Felix Hufeld und seine Stellvertreterin zurück.

  12. Die Staatsanwaltschaft München I erhebt Anklage gegen Braun und zwei weitere frühere Manager.

  13. Beginn des Strafprozesses vor dem Landgericht München I.

  14. Ein Rechercheteam spürt Jan Marsalek nach eigenen Angaben in Moskau auf.

  15. Der Bundesgerichtshof entscheidet, dass die Aktionäre nicht an der Insolvenzmasse beteiligt werden.

  16. Am 285. Prozesstag lehnt das Gericht die Aussetzung ab; die Plädoyers sind für November geplant.

Was war Wirecard?

Wire Card wurde 1999 in München gegründet, als Dienstleister zwischen Onlinehändlern, Kreditkartenfirmen und Kunden. 2002 wurde der Österreicher Markus Braun Vorstandschef, 2005 kam das Unternehmen über die frühere InfoGenie an die Börse, 2006 in den TecDAX und im September 2018 in den DAX der dreißig größten deutschen Börsenkonzerne. Seit 2006 gehörte mit der Wirecard Bank auch ein Institut mit deutscher Banklizenz zur Gruppe. Braun war mit über acht Prozent der Aktien der größte Einzelaktionär; im September 2018 war sein Anteil laut Wikipedia mehr als 1,6 Milliarden Euro wert.

Wie soll der Betrug funktioniert haben?

So beschreibt es die Anklage der Staatsanwaltschaft München I vom 10. März 2022, ausdrücklich als „vor Gericht noch zu beweisender Tatverdacht“: Die Angeschuldigten hätten mit weiteren Beteiligten über Jahre darauf hingearbeitet, dass Wirecard als rasant wachsendes Fintech wahrgenommen wurde, und dafür „angeblich äußerst ertragreiche Geschäfte, vor allem in Asien“ erfunden.

Im Zentrum steht das sogenannte TPA-Geschäft (Third Party Acquirer). Bei Händlern, für die Wirecard keine eigene Lizenz hatte oder die in riskanten Branchen wie Glücksspiel oder Pornografie tätig waren, sollte ein Drittpartner die Zahlungen abwickeln, und Wirecard verdiente als Vermittler mit. Die angeblichen Haupt-Drittpartner saßen in Dubai, auf den Philippinen und in Singapur. Die Erlöse wurden als Forderungen oder als Guthaben auf Treuhandkonten verbucht. Laut Anklage existierten sie nicht; ein angeblich von einem Treuhänder in Singapur verwaltetes Guthaben von zuletzt fast einer Milliarde Euro (2018) habe es „zu keinem Zeitpunkt“ gegeben, und Saldenbestätigungen seien gefälscht worden.

Die Konzernabschlüsse 2015 bis 2018 seien deshalb falsch gewesen, und Braun habe sie als Vorstandschef unterschrieben, obwohl er das gewusst habe. Spätestens Ende 2015 sei allen Angeschuldigten klar gewesen, dass Wirecard mit dem echten Geschäft nur Verluste machte. Mit den geschönten Zahlen hätten sie Anleger getäuscht und Kredite erlangt, vor allem von einem Bankenkonsortium. Das wertet die Anklage als bandenmäßigen Betrug, Bilanzfälschung und Marktmanipulation. Braun sieht sich nach eigener Darstellung als Opfer krimineller Kollegen, insbesondere Marsaleks, und beteuert seine Unschuld. Wie Bilanzbetrug im Allgemeinen funktioniert, erklären wir unter Bilanzbetrug.

Warum hat es so lange niemand gestoppt?

Die Warnungen waren alt. Schon 2008 warf die Schutzgemeinschaft der Kapitalanleger dem Unternehmen irreführende Bilanzierung vor. Ab 2015 berichteten Dan McCrum und Kollegen in der Financial Times in ihrer Serie House of Wirecard über Unstimmigkeiten, im Januar und Februar 2019 über erfundene Kunden und Umsätze in Singapur; die Aktie stürzte von gut 167 auf unter 86 Euro. Wirecard bestritt alles und klagte gegen die Zeitung.

Die Reaktion des Staates richtete sich gegen die Kritiker. Am 18. Februar 2019 verbot die BaFin für zwei Monate neue Netto-Leerverkaufspositionen in Wirecard-Aktien, ein Präzedenzfall. Im April 2019 erstattete sie Strafanzeige wegen des Verdachts der Marktmanipulation, unter anderem gegen FT-Journalisten; das Ermittlungsverfahren gegen einen von ihnen wurde im September 2020 eingestellt, ohne dass Belege gefunden wurden. Zugleich beauftragte die BaFin im Februar 2019 die Deutsche Prüfstelle für Rechnungslegung, Ungereimtheiten in der Halbjahresbilanz 2018 zu untersuchen; mit dieser 16 Monate dauernden Prüfung war nach Angaben der Frankfurter Allgemeinen Sonntagszeitung im Wesentlichen ein einziger Mitarbeiter befasst.

Dazu kam der Wirtschaftsprüfer. EY hatte die Wirecard-Abschlüsse rund zehn Jahre lang uneingeschränkt bestätigt. Eine Sonderprüfung durch KPMG kam im April 2020 zu dem Ergebnis, dass sie das Drittpartnergeschäft weder bestätigen noch widerlegen konnte; Braun stellte das als Entlastung dar.

Was geschah im Juni 2020?

Am 18. Juni 2020 teilte Wirecard mit, dass EY keine ausreichenden Prüfungsnachweise für Bankguthaben auf Treuhandkonten über 1,9 Milliarden Euro erhalten habe, rund ein Viertel der Bilanzsumme, und das Testat für 2019 verweigere. Braun sagte an diesem Tag, das Unternehmen sei möglicherweise „in einem Betrugsfall erheblichen Ausmaßes zum Geschädigten geworden“. Am 19. Juni trat er zurück. Am 22. Juni folgte die Mitteilung, die Guthaben existierten „mit überwiegender Wahrscheinlichkeit“ nicht; die Aktie verlor mehr als zwei Drittel. Vorstand Jan Marsalek wurde fristlos entlassen, kündigte an, sich zu stellen, und tauchte unter.

Braun stellte sich am Abend des 22. Juni der Staatsanwaltschaft und kam gegen eine Kaution von fünf Millionen Euro frei. Am 25. Juni stellte Wirecard Insolvenzantrag, im August schied der Konzern aus dem DAX aus, und Insolvenzverwalter Michael Jaffé übernahm. Am 22. Juli 2020 wurde Braun mit einem erweiterten Haftbefehl erneut festgenommen; seitdem sitzt er in Untersuchungshaft.

Was ist mit Jan Marsalek?

Der Österreicher, von 2010 bis 2020 im Vorstand und für das operative Geschäft zuständig, wird seit Juni 2020 mit internationalem Haftbefehl gesucht. Er zählt zu den Hauptverdächtigen; verurteilt ist er nicht, und weil er sich dem Verfahren entzogen hat, sitzt er in München nicht auf der Anklagebank. Ein Team von Spiegel, ZDF, Standard, PBS und The Insider berichtete im September 2025, ihn in Moskau aufgespürt zu haben, wo er nach diesen Recherchen für den russischen Inlandsgeheimdienst FSB arbeitet. Im Mai 2025 hatte ein Londoner Gericht sechs Bulgaren wegen Spionage für Russland verurteilt; angeleitet hat die Gruppe nach Erkenntnissen der Ermittler Marsalek.

Der Wirecard-Prozess: Stand Oktober 2026

Die Staatsanwaltschaft München I erhob am 10. März 2022 Anklage vor einer Wirtschaftsstrafkammer des Landgerichts München I, gegen Braun, den früheren Chefbuchhalter Stephan von Erffa und Oliver Bellenhaus, den früheren Statthalter in Dubai. Der Prozess begann am 8. Dezember 2022 und ist, wie BR24 schreibt, in der deutschen Nachkriegsgeschichte beispiellos. Im Februar 2025 beschränkte das Gericht die Anklage auf Kernvorwürfe, um das Verfahren zu beschleunigen; das Oberlandesgericht lehnte mehrfach ab, Braun aus der Untersuchungshaft zu entlassen.

Am 8. Oktober 2026, dem 285. Prozesstag, lehnte die Kammer den Antrag von Brauns Verteidigung ab, das Verfahren auszusetzen. Der Vorsitzende Richter Markus Födisch peilt für November die Plädoyers mit den Strafanträgen an; danach folgen die letzten Worte der Angeklagten und das Urteil. Braun bestreitet seit Prozessbeginn sämtliche Vorwürfe. Bis zu einem rechtskräftigen Urteil gilt für alle Angeklagten die Unschuldsvermutung.

Was hat sich seitdem geändert?

Politisch war Wirecard ein Beben. Der Bundestag setzte im Oktober 2020 einen Untersuchungsausschuss ein, der die Rolle von Bundesregierung, BaFin und Prüfern untersuchte. Im Januar 2021 traten BaFin-Präsident Felix Hufeld und Wertpapieraufseherin Elisabeth Roegele zurück, im Februar der Deutschland-Chef von EY; die Prüferaufsicht APAS warf den EY-Prüfern schwere Fehler bei den Abschlüssen 2015 bis 2017 vor und erstattete Strafanzeige. Die BaFin sagt heute, ihre Aufsicht sei „mutiger geworden“: 2024 kontrollierte sie nach eigenen Angaben die Bilanzen von 46 Unternehmen, so viele wie nie.

Für die Anleger ist die Bilanz bitter. Am 13. November 2025 entschied der Bundesgerichtshof, dass die rund 53.000 Aktionäre, die zusammen etwa 8,5 Milliarden Euro forderten, nicht an der Insolvenzmasse beteiligt werden. Diese lag 2025 bei rund 650 Millionen Euro. Schadenersatzklagen gegen EY laufen; EY weist die Vorwürfe zurück.

Die Lektion von MATERIUM: So erkennen Sie dieselbe Falle heute

Wirecard steht, unabhängig vom Ausgang des Strafprozesses, für ein Gesetz der Täuschung, das MATERIUM aus dem Fall Enron ableitet: Wenn die Zahlen immer aufgehen, sorgt jemand dafür, dass sie aufgehen. Wir erzählen es im Enron-Skandal, der Wirecard in vielem ähnelt. Und für ein zweites, das von Bernard Madoff: Ansehen ist das beste Alibi. Ein Platz im DAX, ein Testat eines großen Prüfers und eine Aufsicht, die Kritiker anzeigt, wirken wie eine Garantie, sind aber keine. Alle Gesetze finden Sie unter Die Gesetze der Täuschung.

Die Hebel waren Autorität und die Angst, etwas zu verpassen: Die Aktie stieg, und wer zweifelte, stand gegen den Ruf eines DAX-Konzerns und gegen eine Aufsicht, die die Kritiker ins Visier nahm. Die Signale, auf die Sie heute achten können, gelten für Aktien wie für jedes andere Angebot:

  • Gewinne, die Sie nicht nachvollziehen können. Wenn ein großer Teil des Ergebnisses aus Geschäften kommt, die niemand von außen sehen kann, ist das ein Risiko, egal wie berühmt das Unternehmen ist.
  • Kritik wird bekämpft statt beantwortet. Klagen gegen Journalisten und Angriffe auf Leerverkäufer ersetzen keine Belege.
  • Ein Prüfsiegel ist keine Versicherung. Testate, Ratings und Indexmitgliedschaft sagen, dass jemand geprüft hat, nicht, dass alles stimmt.
  • Klumpenrisiko vermeiden. Wer viel Geld in eine einzige Aktie steckt, verliert im Fall eines Betrugs alles. Streuung ist der einfachste Schutz.

So prüfen Sie es in Deutschland. Für Anbieter von Finanzprodukten zeigt die Unternehmensdatenbank der BaFin, ob eine Erlaubnis besteht, und die BaFin informiert über Anlagebetrug; in Österreich prüfen Sie bei der FMA, in der Schweiz bei der FINMA. Die Verbraucherzentrale hilft mit dem Fake-Check Geldanlage. Wer betrogen wurde, erstattet Anzeige bei der Polizei, auch über die Onlinewache. Mehr Signale finden Sie unter Betrug erkennen, und die Dokus zum Fall stellen wir unter Dokus über Betrug vor.

Dieser Fall gehört zu unserer Liste der größten Betrugsfälle Deutschlands. Eine eigene Folge von MATERIUM gibt es zu Wirecard noch nicht; bis dahin finden Sie die ganze Serie auf der Seite der Folgen.

Häufige Fragen

Was ist beim Wirecard-Skandal passiert?

Der Zahlungsdienstleister Wirecard aus Aschheim, seit 2018 im DAX, musste im Juni 2020 einräumen, dass Guthaben von 1,9 Milliarden Euro auf Treuhandkonten in Asien „mit überwiegender Wahrscheinlichkeit“ nicht existierten, und meldete am 25. Juni 2020 Insolvenz an. Die Staatsanwaltschaft München I wirft früheren Managern vor, über Jahre Geschäfte erfunden zu haben; der Strafprozess läuft.

Ist Markus Braun verurteilt?

Nein, Stand Oktober 2026 gibt es kein Urteil. Der Prozess gegen den früheren Vorstandschef und zwei Mitangeklagte läuft seit Dezember 2022 vor dem Landgericht München I, Braun sitzt seit Juli 2020 in Untersuchungshaft und bestreitet alle Vorwürfe. Bis zu einem rechtskräftigen Urteil gilt die Unschuldsvermutung.

Wo ist Jan Marsalek?

Der frühere Wirecard-Vorstand ist seit Juni 2020 flüchtig und wird von der Staatsanwaltschaft München mit internationalem Haftbefehl gesucht. Nach Recherchen von Spiegel, ZDF, Standard, PBS und The Insider, über die die tagesschau im September 2025 berichtete, lebt er in Moskau und arbeitet für den russischen Geheimdienst. Verurteilt ist er nicht, und vor Gericht steht er in München nicht, weil er sich dem Verfahren entzogen hat.

Welche Rolle spielte EY bei Wirecard?

EY prüfte die Wirecard-Bilanzen rund zehn Jahre lang und bestätigte sie, bis die Prüfer im Juni 2020 das Testat für 2019 verweigerten. Die Prüferaufsicht APAS warf den EY-Prüfern 2020 schwere Fehler bei den Abschlüssen 2015 bis 2017 vor und erstattete Strafanzeige. EY weist die Vorwürfe der klagenden Anleger zurück.

Bekommen Wirecard-Aktionäre ihr Geld zurück?

Aus der Insolvenzmasse nicht: Der Bundesgerichtshof entschied am 13. November 2025, dass die Aktionäre bei deren Verteilung leer ausgehen. Die Masse lag 2025 bei rund 650 Millionen Euro, die Forderungen bei rund 15 Milliarden. Offen sind noch Schadenersatzklagen, etwa gegen EY.

Gibt es eine Doku über Wirecard?

Ja, unter anderem „Wirecard – Game Over“ (ZDFinfo, 2021) und „Skandal! Der Sturz von Wirecard“ (Netflix, 2022); dazu das Doku-Drama „Der große Fake – Die Wirecard-Story“ (2021).

Quellen

Informationsangebot: keine Finanz- oder Rechtsberatung. Vor einer Anlageentscheidung wenden Sie sich an eine zugelassene Fachperson.